Immunsystem stärken

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Immunsystem stärken

Stärken Sie Ihr Immunsystem, damit Corona, Erkältungen und Grippe keine Chance haben. Hier die wichtigsten Tipps für starke Abwehrkräfte.

1. Die richtige Ernährung für ein starkes Immunsystem

Vitamin C: Ob Vitamin C einer Erkältung vorbeugen kann, ist umstritten. Bei Extremsportler:innen konnte ein vorbeugender Effekt nachgewiesen werden, bei der Durchschnittsbevölkerung nicht. Allerdings hilft eine Vitamin-C-reiche Ernährung dabei, einen Infekt zu verkürzen und Beschwerden zu lindern. Vitamin C aktiviert die Fresszellen im Körper, die Bakterien und Viren unschädlich machen. Und es hat eine antioxidative Wirkung: Es beseitigt sogenannte freie Radikale im Körper, die Schäden an Zellen und am Erbgut verursachen können.
Nahrungsmittel mit Vitamin C: Paprika, Kohl, Beeren, Zitrusfrüchte

Vitamin A: Vitamin A ist für das Immunsystem wichtig, weil es die Haut und Schleimhäute versorgt. Und diese stellen eine natürliche Barriere für Krankheitserreger dar. Besonders in der kalten Jahreszeit brauchen die Schleimhäute extra Unterstützung.
Nahrungsmittel mit Vitamin A: Paprika, Karotten

Zink: Zink unterstützt den Körper bei der Bildung von Abwehrzellen und ist darüber hinaus – so wie Vitamin C – ein wichtiges Antioxidans. Wenn gerade viele Menschen in Ihrem Umfeld erkältet sind, Sie also vermehrt in Kontakt mit Viren sind, macht es Sinn, über einen kurzen Zeitraum Zink als Nahrungsmittelergänzung in hohen Dosen einzunehmen. Das kann helfen, eine Infektion zu vermeiden. Lassen Sie sich aber jedenfalls beraten! Denn eine dauerhafte Einnahme von Zink in hohen Dosen ist schädlich.
Nahrungsmittel mit Zink: Fleisch, Linsen, Sesam

Ballaststoffe und Probiotika: Unser Darm spielt bei der Abwehr von Krankheitserregern eine große Rolle. Immerhin werden im Darm mehr als zwei Drittel unserer Immunzellen gebildet. Wollen Sie Ihr Immunsystem stärken, sollten Sie deshalb Ihren Darm gesund halten. Dazu braucht es vor allem eine ballaststoffreiche und probiotische Ernährung.

Viele Ballaststoffe sind in Vollkornbrot, Hülsenfrüchten, Nüssen, frischem Obst und Gemüse enthalten. Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die unter anderem in Joghurt, Buttermilch oder Sauerkraut vorkommen. Darüber hinaus kann man Probiotika gezielt in Kapsel- und Tropfenform zuführen. Wenn die Darmflora gestört ist, zum Beispiel nach der Einnahme von Antibiotika oder aufgrund von Stress, bietet sich eine Kur mit Probiotika an, um die Darmflora wieder aufzubauen.

Wenn Sie einen Mangel an wichtigen Mikronährstoffen haben, können Sie auch mit Nahrungsergänzungsmitteln Abhilfe schaffen.

2. Ausreichend Vitamin D

Wer gut mit Vitamin D versorgt ist, neigt zu weniger Infekten. Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel hingegen sind statistisch gesehen häufiger krank. Auch bei Corona spielt Vitamin D eine wichtige Rolle.

Vitamin D nehmen wir nur zu einem geringen Anteil über die Nahrung auf. Die bedeutendste Vitamin-D-Quelle ist die Sonne. Die UVB-Strahlen auf der Haut regen die körpereigene Vitamin-D-Produktion an. Dazu ist es nötig, dass zumindest 25 Prozent der Haut unbedeckt dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind. Also, am besten Gesicht in die Sonne halten und Ärmel hochkrempeln!

Im Winter ist die Sonnenstrahlung aber in unseren Breitengraden zu schwach, damit der Körper Vitamin D produzieren kann. Deshalb ist es von Oktober bis März sinnvoll, Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen.

Wichtig!

Testen Sie zuerst, ob Sie einen Mangel haben, bevor Sie Vitamin-D-Präparate einnehmen! Wenn Sie keinen Mangel haben, kann die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten schädlich sein.

Buchen Sie hier Ihren Termin zur Vitamin-D-Messung

3. Schleimhäute mögen es feucht

An feuchten Schleimhäuten können sich Viren und Bakterien schlechter ansiedeln, an trockenen hingegen schon. Das bedeutet, dass man einerseits viel trinken sollte und andererseits für eine gute Luftfeuchtigkeit in den Räumen sorgen sollte. Viel trinken, das heißt für Erwachsene rund zwei Liter über den Tag verteilt, am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

Die Luftfeuchtigkeit ist vor allem im Winter ein Thema. Denn das Heizen trocknet die Räume, in denen wir uns aufhalten, aus. Lüften Sie deshalb regelmäßig für ein paar Minuten durch. Das sorgt nicht nur für eine Befeuchtung der Räume, sondern vertreibt auch allfällige Viren. Befeuchtende Nasensprays erschweren es den Viren zusätzlich, sich in der Nase anzusetzen.

4. Das können Sie doch im Schlaf!

Sie können Ihr Immunsystem ganz einfach im Schlaf stärken. Unsere Abwehrzellen sind überwiegend in der Nacht aktiv. Wenn wir nachts schlafen, können sie ungehindert ihre Arbeit tun. Wer hingegen erst nach Mitternacht schlafen geht und zu wenig schläft, stört dadurch auch das Immunsystem. Probleme beim Ein- und Durchschlafen lassen sich mit pflanzlichen Mitteln gut beheben.

5. Stressen Sie sich nicht!

Vielleicht kennen Sie das auch, dass Sie nach Tagen oder Wochen mit besonders viel Stress in der Arbeit oder privat oft krank werden. Stress über einen längeren Zeitraum schwächt unsere Abwehrkräfte. Warum? Weil durch Stress Cortisol ausgeschüttet wird, welches die Immunreaktion hemmt.

Mit diesem Wissen können Sie nun Infekten vorbeugen. Versuchen Sie, Stress zu vermeiden – Entspannungsübungen, Sport und Meditation helfen dabei. Auch viele pflanzliche Mittel helfen gegen Stress.

6. Gesunder Sport

Regelmäßiger Sport in moderatem Ausmaß stärkt das Immunsystem nachhaltig. Auch wenn man eine Infektion dadurch nicht verhindern kann, wird der Körper damit besser fertig. Denn Bewegung wirkt wie eine Impfung, sie aktiviert die Abwehrkräfte. Empfohlen werden 30 Minuten tägliches Ausdauertraining. Extrembelastungen hingegen schwächen das Immunsystem. Hier kann man mit Nahrungsergänzungsmitteln gut vorbeugen.

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